Rheinhessen gegen Rechts

Direkt vom Parteitag

Was bedeutet Demokratie für den Einzelnen? Diese Aktion läuft hier am Stand und zudem wurde extra für den Parteitag eine Petition zum NPD-Verbot gestartet. Unterschriftenlisten liegen dort aus.

Zudem zeigen Bilder am Stand die Arbeit vor Ort.

 

Rheinhessen gegen Rechts - Projektbeschreibung

Im August 2007 kam es in der rheinhessischen Gemeinde Guntersblum zu einem fremdenfeindlichen, gewaltsamen Übergriff auf zwei dunkelhäutige Menschen.

Aufgrund dieser schrecklichen Ereignisses gründeten die Jusos Mainz-Bingen damals sehr schnell eine Initiative. Sie nannte sich „Rheinhessen gegen Rechts“ und war eine Online-Unterschriftensammlung.

Schnell wurde deutlich, dass die Initiative eine breite gesellschaftliche Unterstützung erfuhr. Neben Prominenten wie Ministerpräsident Kurt Beck oder Fußballtrainer Jürgen Klopp, beteiligten sich auch andere gesellschaftliche Organisationen und Parteien an dem Aufruf (beispielsweise Bündnis 90/Die Grünen, DGB, GdP).

Im Februar 2008, anlässlich eines rechten Aufmarschs in Wörrstadt, gründete sich dann der Verein. Der Verein arbeitet überparteilich und hat die Förderung, Vernetzung und Unterstützung von Initiativen und Projekte gegen Rechtsextremismus und für Demokratie als Ziel.

Neben Bildungsveranstaltungen, Schulbesuchen und Gedenkstättenfahrten, greift er auch tagesaktuelle Themen aus der Region auf. Eine eigene Veranstaltungsreihe, die bereits über zehn mal in verschiedenen Gemeinden lief, klärt über die Erscheinungsformen und die Hintergründe von Rechtsextremismus auf.

Mit Großveranstaltungen mit Ministerpräsident Kurt Beck, Dr. Theo Zwanziger, Dr. Michael Friedman oder Kardinal Lehmann macht der Verein immer wieder auf das Thema aufmerksam. Darüber hinaus hat der Verein im Jahr 2010 zum ersten mal den Jakob-Steffan-Preis vergeben.

Der Preis ist dem sozialdemokratischen Widerstandskämpfer Jakob Steffan gewidmet und wird für Engagement gegen Rechtsextremismus und für eine starke Demokratie vergeben.

 

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