Kulturdelikatessen aus dem Schneckenhaus

1981 griffen Jungsozialisten nach einer Veranstaltung mit Günter Grass und Johano Strasser das Beispiel der sozialdemokratischen Wählerinitiative auf, Politik und Kultur zu verbinden und gründeten „DIE SCHNECKE – Forum Kultur und Gesellschaft e. V.“.

Mit Lesungen (Karen Duve, Martin Walser), Konzerten (Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner), Diskussionsveranstaltungen (Margarete Mitscherlich, Egon Bahr, Alfred Grosser), Kabarett- und Liederabenden (Lore Lorentz, Dieter Hildebrandt, Katja Ebstein, Konstantin Wecker), Ausstellungen (Gertrude Degenhardt, Klaus Staeck) sowie Kulturreisen (Amsterdam, Wien, Prag, Dresden) hält „DIE SCHNECKE“ in einer ländlichen Region seit drei Jahrzehnten Angebote bereit, die es sonst nur in Universitäts- und Großstädten gibt.

Sie mischt sich politisch ein, ist Teil der Friedensbewegung der 80er Jahre und erreicht, dass eine Brücke nach Emil Kirschmann benannt wird, der 1933 gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz stimmte. Sie kämpft gegen Rechtsextremismus, Vergessen und für Toleranz durch Zeitzeugenveranstaltungen in Schulen (Inge Deutschkron, Arno Lustiger).

„DIE SCHNECKE“ war laut Kultusministerin Rose Götte Vorbild des rheinland-pfälzischen Kultursommers. Jüngstes Projekt ist ihre Reihe „Laukhard-Predigt“, bei der Kanzelreden im Sinne der Aufklärung gehalten werden (Erhard Eppler, Rupert Neudeck, Ingrid Matthäus-Maier, Eugen Drewermann). Bislang erreichte DIE SCHNECKE mit ihren Veranstaltungen mehr als 20.000 Besucher.

Die Schnecke - Forum Kultur und Gesellschaft e.V.

 

 

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