Kampagne „Endstation Rechts“

Jusos im LV Mecklenburg-Vorpommern

Im Januar 2006 organisierten die Jusos im LV Mecklenburg-Vorpommern die Kampagne „Endstation Rechts“ mit dem Ziel, den Einzug der rechextremen NPD in den Landtag zu verhindern. Dies ist nicht gelungen, aber am Wahlabend wurde sofort beschlossen, die Kampagne bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode weiterzuführen.

Die Internetseite www.endstation-rechts.de der Kampagne informiert über die Arbeit der NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die rechtsextreme Szene im Nordosten. Über 70.000 Besucher pro Monat werden mittlerweile auf der Internetseite gezählt. Mittlerweile hat sich die Kampagne Endstation Rechts zu einem Medien- und Informationsportal über die rechte Szene weiterentwickelt.

So bietet die Internetpräsentation z.B. Redebeiträge auf Demonstrationen von bekannten Neonazis, Parlamentsberichterstattung und investigativer Journalismus. So hat „Endstation Rechts“ CDU-Mitglieder auf einer NPD-Demo entdeckt, welche danach mit einem Ausschlussverfahren belegt worden.

Oder eine Schule, die über einen landesweit bekannten Rechtsextremen T-Shirts bei einem brandenburgischen Naziversand für ein Sportfest gekauft hat. Mittlerweile greifen Medien wie z.B. der NDR oder große Regionalzeitungen auf Material von „Endstation Rechts“ zurück. Den Newsletter nutzen mittlerweile über 700 Abonnenten. Endstation Rechts finanziert sich komplett über Spenden.

 

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