Gewerkschaftsgeschichte

Braunschweiger Gewerkschaften und Sozialdemokraten erinnern an den ersten Massenmord im sogenannten Dritten Reich, der von Faschisten planmäßig organisiert und begangen wurde. Im Jahr der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden im Gebäude der AOK Braunschweig einige hundert Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschafter von S.A. inhaftiert und gefoltert.

Zehn Gewerkschafter wurden am 4. 7.1933 ausgewählt und in das ehemalige ADGB-Kinderheim in Rieseberg verschleppt, bestialisch gefoltert und erschossen. Die Leichen wurden verscharrt und die Angehörigen über die Todesumstände belogen. Heute erinnert ein Gedenkstein und ein Denkmal in Rieseberg, geschaffen von Studenten der Kunsthochschule und jungen Mitgliedern der IG Metall aus Wolfsburg an den Massenmord.

Es finden jährliche Treffen am 4.7. in Rieseberg statt, eingeladen vom DGB. Jährlich werden vom DGB die "Rieseberg-Konferenzen" organisiert, um die Erinnerung wach zu halten. Zeitzeugen berichten von ihren Erlebnissen, Schulklassen werden ebenfalls eingeladen. In den "Regionalen Gewerkschaftsblättern" werden die Ergebnisse der Veranstaltungen dokumentiert.

Ansprechpartner:
Gundolf Algermissen

Akademie Regionale Gewerkschaftsgeschichte für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

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