Aktiv gegen den Thor-Steinar

Am 2. März 2012 wurde in Chemnitz ein Laden mit dem Namen „Brevik“ eröffnet. Darin erhältlich ist u.a. Bekleidung der bei Rechtsextremen beliebten Modemarke Thor Steinar.

Vielen SPD-Mitglieder, darunter die Landtagsabgeordnete Hanka Kliese, deren Wahlkreisbüro in unmittelbarer Nachbarschaft liegt, sowie Jusos, war das Anlass bereits 5 Tage später ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis ins Leben zu rufen, dem auch Anwohner angehören.

Seither organisiert das Bündnis Bunter Brühl (BBB), benannt nach dem Stadtviertel, in dem auch der Laden seinen Sitz hat, vielfältige kreative und friedliche Protestaktionen.

Ziel ist es, zum einen für das Thema Bekleidungscodes unter Rechtsextremen zu sensibilisieren, aber auch zu zeigen, dass ein solcher Laden in einem sich erst entwickelnden Stadtviertel nicht geduldet wird.

Den Auftakt der Aktionen stellte noch im März 2012 eine Demonstration über den Brühl dar, an der 350 Personen teilnahmen. Der Protest des BBB und der mediale Druck führten rasch dazu, dass das Geschäft seinen Namen änderte; erinnerte doch „Brevik“ zu stark an den norwegischen Massenmörder Breivik.

Das Bündnis weihte zudem unmittelbar vor dem Geschäft ein Schild mit der Aufschrift „Geöffnet von 1933 – 1945“ ein, welches – trotz mehrfacher Beschädigung und/oder Diebstahl – bis heute steht und Passanten zum Nachdenken anregen soll. Das Bündnis ist nach wie vor mit unterschiedlichen Protestaktionen (z.B. Cafe International, Brühlfest, Streetballturnier „OFFENse für Demokratie“) aktiv und versucht weiterhin, seine Ziele umzusetzen.

Bündnis Bunter Brühl

 

 

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